Endspurt

Die Erledigt-Haken an meiner Nicargaua-Todo-Liste nehmen zu: Wandersandalen (oder liebevoll auch Ökolatschen genannt) sind gekauft, eine Kopftaschenlampe und eine kurze Hose haben meine „Ausrüstung“ ergänzt. Noch liegen alle Sachen im Zimmer herum und warten auf ihren Platz im Wanderrucksack.

Kurzum in meinem Zimmer sieht es aus, wie in meinem Kopf: Chaotisch!
Es ist wie Achterbahn fahren, auf und ab, lachen und weinen, Vorfreude und Abschied nehmen…

Vor ein paar Wochen habe ich endlich auf dem 9-tägigen Vorbereitungsseminar viele nette Mitfreiwillige kennengelernt und ich freue mich schon sehr mit diesen sympathischen Leuten die nächsten 12 Monate einen Entwicklungspolitischen-Freiwilligendienst in Nicaragua absolvieren zu dürfen.
Die Zeit auf dem Vorbereitungsseminar war hilfreich und wertvoll um Kontakte zu knüpfen und über diverse Themen wie, Rassismus, Vorurteile, Privilegien, generell unser Verhalten und Globale Zusammenhänge zu diskutieren so wie zu lernen.

Theoretisch bin ich jetzt absolut vorbereitet, den Praxisbezug werde ich aber erst nächste Woche hoffentlich im Flugzeug realisieren und in den kommenden Wochen, ob aus den Erwartungen und Träumen Realtität werden kann…

Vamos a ver (wir werden sehen)! 🙂

Noch 11 Tage in Münster

Nur noch 11 Tage in Münster,  nur noch 11 Tage Zeit um mich zu verabschieden und meinen deutschen Alltag zu genießen. Und gleichzeitig wächst die Vorfreude, Aufregung, aber auch Spannung auf das neue Unbekannte in Nicaragua.

Grade eben hinter mir liegt eine gute Zeit mit Sprachkurs in Madrid, ein bestandenes Abi und eine wunderschöne Abschiedsparty im Garten, an die ich mich noch lange und grinsend zurück erinnern werde. Danke!  🙂

In naher Zukunft liegt noch mein Abiball vor mir, sowie zwei Tage später das 9-tägige Vorbereitungsseminar der GIZ in Kaltenburg. Direkt danach werde ich noch mit meinem geliebten Bulli und Freund, und weitern Freunden 20 Tage in Schweden rumreisen – bevor die letzten 5 Tage in Deutschland anbrechen. Am 7.8 wird geflogen!

Ich fühle mich hier so wohl und die Vorstellung vom Abschied macht mir Magenschmerzen und doch freue ich mich so auf das Land wo es keine Winterjacken gibt und meine Aufgabe sich nach einen Abenteuer anhört, dass mich herausfordern und hoffentlich weiterbringen wird… 🙂

 

 

 

 

 

 

Somoto

Konkret heißt das:

Am 7.8 fliege ich nach Nicaragua. In die 20000 Einwohner Stadt Somoto, nahe Honduras werde ich dann das nächste Jahr leben und an einem Projekt zur Gesundheits- und Umwelterziehung mitarbeiten.